Erinnern heißt kämpfen!

Heute haben wir wieder einige gemeinsame Stunden am Baumhaus verbracht. Mittlerweile können wir dafür auch die (fast) regendichte und weitestgehend gedämmte Hütte nutzen!

Zunächst haben wir nun, nachdem die dicke Schneedecke geschmolzen und der Boden wieder sichtbar geworden ist, das Gelände nach Müll abgesucht und fleißig gesammelt. Mit Eimern, Tüten und Greifern bewaffnet durchstreiften wir bei bestem Wetter das Gelände – dabei kamen einige Eimer an Böllerresten, Schreckschusspatronen, Verpackungsmüll, Glasflaschen und sonstiges zusammen. Gleichzeitig bot dies eine gute Gelegenheit, mit den vielen, vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, die im Voßbrook unterwegs waren. Fast alle waren gegen den Verkauf an die Bundeswehr, fragten sich aber auch, ob und wie das noch verhindert werden kann. Unsere Antwort: gebt nicht auf, werdet laut und bringt euch auf eure Weise und mit euren Wünschen in den Protest ein. Ihr seid nicht allein mit eurem Wunsch nach Veränderung! Zusammen schaffen wir’s! Und übrigens: nicht wenige waren sowohl gegen den Verkauf, als auch die von der Stadt vorgesehene Bebauung – zumindet in der von ihr geplanten Form. Alle lieben den Freiraum, den das ehemalige MFG-5 Gelände derzeit bietet.

Danach haben wir die Feuertonne angemacht, Teewasser aufgesetzt und gemeinsam den ‚Day of the Forest Defender‘ gestaltet. Am 18.01.2023 wurde ‚Tortuguita‘, nicht binär und Waldverteidigerin, von einem Polizisten im Zelt sitzend erschossen. Tort hatte einen venezulanischen Background und kämpfte im Weelaunee-Forest (Atlanta, Georgia/USA) gegen die Pläne, dort eine riesige Übungsstadt für die Polizei zu bauen @stopcopcity. Die Aktivistinnen machten mit ihren Baumhäusern und ihrem Protest auf die lange Geschichte des Waldes aufmerksam – darauf, dass die indigene Gemeinschaft der Muscogee Creek von dort vertrieben wurde, dass danach eine Plantage errichtet wurde, auf der Sklavinnen zur Arbeit gezwungen wurden, dass danach Gefängnisinsassinnen dort ebenfalls Zwangsarbeit leisten mussten. Vor allem aber ging es darum, der Nutzung von 300 Hektar des Waldes durch die Polizei im Weg zu sein.

Insbesondere BIPoC [also Schwarze und indigene Menschen und andere von Rassismus betroffene Menschen] sind von (tödlicher) Polizeigewalt betroffen – und trotzdem entschied sich Tortuguita dafür, in vorderster Reihe gegen diese Gewalt zu kämpfen und sich schützend vor den Wald zu stellen. Um an Tort und an andere Menschen zu erinnern, die Bäume und Wälder verteidig(t)en und die dabei ihr Leben verloren, ins Gefängnis mussten oder während Räumungen durch Polizeigewalt verletzt wurden, wurde der #dayoftheforestdefender ins Leben gerufen.

Neben dieser, wurden heute am Feuer noch einige andere Geschichten erzählt. Zum Beispiel die von Leonard Peltier, der als Native American dem American Indian Movement (AIM) zur Verteidigung der indigenen Bevölkerung und ihres Landes beitrat. In einem sehr umstrittenen Prozess wurde er 1977 zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er in einer Schießerei zwei FBI-Agenten erschossen haben soll, nachdem diese ins Pine-Ridges-Reservat (‚South Dakota‘) gewaltsam eingedrungen waren. Die vom FBI vorgelegten Beweise gelten jedoch als gefälscht und selbst der damals ermittelnde Staatsanwalt sprach sich später für die Aufhebung des Urteils aus.

Auch in ‚Russland‘ werden indigene Aktivisten, wie der Chante Sergej Kechimov, vom Staat gewaltsam drangsaliert, wenn sie gegen die umweltzerstörende Öl- und Gasförderung und gegen den russischen Imperialismus Widerstand leisten. Sergej hat als traditioneller Rentierzüchter und Schamane mehrere Familienmitglieder und Mitstreiter*innen an die staatliche Gewalt verloren. Nach zahlreichen, kraftzährenden Gerichtsverfahren, starb er 2024 an Krebs – sehr wahrscheinlich eine Folge der Ölförderung, die Land und Wasser vergiftet hatte. Eine medizinische Versorgung wurde ihm aufgrund seines Aktivismus verwehrt.

Auch von der gewaltvollen Räumung der Baumhausbesetzung in Flensburg 2020/21 wurde erzählt. Von Securitys, die Bäume ansägen und damit Menschenleben gefährden und von traumatischen Folgen durch (sexistische) Polizeigewalt bei der Räumung.

Wir lasen ein Grußwort vom @zimmibleibt23 und einen Text über Sebastien und Remi aus Frankreich. Sebastien kam bei einer Ankettaktion gegen einen Castortransport (Anti-Atom) von Frankreich nach Deutschland ums Leben. Remi verlor sein Leben im Kampf gegen das Sivens-Staudamm-Projekt durch eine Polizeigranate.

Und natürlich wurde auch vom Hambi erzählt. Von Elf, welchers sich während der eigenen schweren Tumorerkrankung dazu entschied, im Wald zu sein und mehrfach unter massiver Polizeigewalt räumen zu lassen, anstatt sich auszuruhen und zu therapieren. Elfs Tod und vor allem dessen Umstände hängen eng zusammen mit dem Vorgehen der Polizei. Von ‚Sonne’/Steffen, der mit seiner Kamera Polizeigewalt und Räumung dokumentieren wollte und der dabei tödlich verunglückte. Von seinen Mitstreiterinnen und ihrem Schmerz, weil die Polizei trotzdem weiter räumte und teils Menschen in Gewahrsamszellen voneinander abschnitt und Raum für Trauer und Gemeinschaft beschränkte. Von Aktivistinnen, die sich dem kurdischen Befreiungskampf in Rojava anschlossen, und nie mehr zurückkehrten, weil sie dabei ihr Leben ließen.

Während dem Erzählen und Vorlesen wurden Kerzen entzündet und Gedenkschilder aufgestellt.

Nebenbei gab es noch leckeres Essen von der Küfa (Küche für alle) und im Feuer gebackene Sandwiches.

Wir nehmen all die Erinnerungen an vergangene Kämpfe mit und tragen sie in unseren Herzen, wenn wir weiterkämpfen. Ihr seid nicht vergessen, eure Schmerzen, Trauer, Wut sind nicht vergessen – lasst uns nicht vergessen und lasst uns weiter machen dort, wo manche von uns nicht weitermachen können.

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18.1.26: Clean Up Day und Day of Forest Defender

Endlich ist es soweit: es soll wieder etwas wärmer werden und nicht mehr so viel Schnee fallen 🦊❄️ Deshalb wollen wir am 18.1. ab 14:00 Uhr unseren bereits angekündigten „Clean Up Day“ auf dem MFG-5 Gelände nachholen 🧹🐜🧹🐜

Im Anschluss daran, gegen 16:00Uhr, möchten wir gemeinsam gedenken, denn es ist auch der „Day of the forest defender“, der Tag der Wald-Verteidiger*innen 🕯️🌳 Am 18. Januar 2023 räumte die Polizei in Atlanta (Georgia, USA) unter Einsatz massiver Gewalt eine dortige Waldbesetzung. Eine*r der Besetzer*innen, Tortuguita 🐢 (Manuel Esteban Paez Terán), wurde dabei von mehreren Polizist*innen erschossen. Auch in Deutschland kam es bereits zu einem Todesfall: Der Journalist Sonne 🌞 (Steffen Meyn) kam 2018 bei der Räumung des Hambacher Forst ums Leben.

Nicht zu vergessen und zu erinnern sind für uns ein wichtiger Teil von Protest und Widerstand. An der Feuertonne bei unserem Baumhaus werden wir daher Geschichten über das Leben dieser und anderer Menschen erzählen, die Wälder schützen und sich dabei Gefahren und Repression aussetzen. Kommt gerne dazu – egal, ob ihr nur zuhören oder eigene, passende Geschichten einbringen möchtet.

🗓️ 18. Januar 2026
14:00 Uhr „Clean Up Day“ 🧹🐜🧹🐜
16:00 Uhr „Day of the forest defender“ 🕯️🌳
🗺️ Treffpunkt ist das Baumhaus

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31.12.25: Silvester im Voßbrook

Für ein 2026 ohne Bundeswehr im Voßbrook!

Auch den letzten und ersten Tag des Jahres wollen wir gemeinsam im Voßbrook beim Baumhaus verbringen 🙂
Dazu wollen wir uns am 31.12.2025 ab 21:00 Uhr bei der Feuertonne treffen – und gemeinsam Musik hören, tanzen, am Feuer sitzen und essen. Wir bringen einen Grill und Kohle mit, wenn ihr mitessen wollt bringt gern veganes Grillzeug (z.B. Tofuwürstchen, Baguette, Sojasteak usw.) sowie Teller, Besteck und einen Becher mit. Beilagen ([am liebsten vegane] Salate, Kartoffeln etc.) und Saucen bringen auch gern alle mit, damit wir ein buntes Buffet haben :). Ein paar Softgetränke haben wir hier, aber bringt am besten für euch selbst etwas mit (ob alkoholisch oder nicht, ganz wie ihr mögt).

Feuerwerk finden viele von uns nicht so cool (wegen Verletzungsgefahr, Umweltfolgen und Folgen für Tiere). Ihr solltet also keine von uns vorbereitete Feuerwerksshow erwarten – was ihr und andere Leute hier auf dem Gelände und auf der anderen Seite der Förde machen, müssen aber natürlich sie selbst entscheiden. Ein paar kleine Wunderkerzen werden wir hierhaben 🙂

Je nach Wind- und Wellenlage wollen Menschen das neue Jahr direkt mit einem erfrischenden Anbaden begrüßen. Wenn ihr darauf auch Bock habt, bringt gern Badebekleidung und ein Handtuch mit!

Ob ihr ins Wasser geht oder nicht – es ist kalt draußen und hier am Wasser weht es oft etwas kräftiger. Zieht euch unbedingt warm, wind- und nieselfest an und bringt bei Bedarf Decken, Sitzkissen und Wärmepflaster etc. mit!

Wir freuen uns auf euch und kämpfen auch im nächsten Jahr weiter für einen Voßbrook für alle und ein MFG5-Gelände, das zivil bleibt!
Auf dass wir auch im nächsten Jahr noch an diesem wunderbaren Ort spazieren gehen, Sport machen, skaten, chillen, Drachen steigen lassen, bauen, feiern, diskutieren können:

Stadt für alle, statt Rückbau für das Militär!

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Wir bauen an der Zukunft

Stück für Stück, Balken für Balken wächst unsere Besetzung!

Dank euren gespendeten Baumaterialien und eurer Mitarbeit konnten wir gestern drei neue Sitzbänke sowie das Grundgerüst für eine Hütte bauen! Nun können wir noch gemütlicher gemeinsam am Feuer sitzen und diskutieren, singen und Ideen spinnen für einen Vossbrook ohne Bundeswehr und eine Welt ohne Kriege und Militarismus! Außerdem konnten wir das Baumhaus weiter dämmen und es gemütlich für kalte Tage machen.

Zwischendurch gab es ein leckeres festliches Weihnachtsessen – Sojabraten im Blätterteig mit Rotkohl und Bratensauce und dazu Tee, was wir auf den neugebauten Sitzgelegenheiten genießen konnten.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Projekte!

Auf unserer Wunschliste stehen nun auch Fenster für die Hütte – bringt sie gerne vorbei oder meldet euch bei uns, wenn ihr noch was rumfliegen habt und selbst nicht mehr braucht 🙂

Vom Vossbrook bis zur Waterkant – MfG5 bleibt in aller Hand !

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20.12.25: Bautag und Weihnachtsessen

Am Samstag, 20.12. wollen wir gemeinsam mit euch einen Bautag und ein leckeres veganes Weihnachtsessen genießen! Kommt gerne jederzeit dazu und bringt euch ein. Zum Bauen sind keine besonderen Skills notwendig.

🪵 🛠️ ab 10 Uhr gemeinsames Bauen
🍽️ 🔥 ab 15:30 Weihnachtsessen und Feuertonne

Wir freuen uns außerdem über Spenden. Neben Geldspenden, können wir derzeit folgende Sachspenden sehr gut gebrauchen:

  • Holz zum Bauen, z.B. Euro-Paletten
  • Klappstühle (am besten wetterfest)
  • Holz für die Feuertonne
  • (große) verschließbare Plastik- oder Metallkisten zum sicheren Lagern
  • verschließbarer Metallspint zum sicheren Lagern
  • (große) Isolierkannen
  • Batterien/ Akkus (AA + AAA)
  • veganes Essen in Dosen/ Gläsern, z.B. Eintopf oder Ravioli
  • Tomatenmark
  • vegane Aufstriche

Bringt die Sachen gerne am Samstag mit, oder gebt sie vorher beim Baumhaus, bzw. an dem Unterstand am Boden ab. 🦊

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6.12.25: Kletter-Skillshare, Punsch und Küfa

Es ist wieder soweit! Lasst uns diesen Samstag unter dem Baumhaus im Voßbrook zusammenkommen und das Gelände anti-militaristisch gestalten! 🕊️
Zunächst wird es wieder die Möglichkeit geben, das Klettern am Seil zu erlernen und zu üben. 🌳
Am Nachmittag in der frühen Dämmerung werden wir es uns gemütlich machen und es gibt heißen Punsch (alkoholfrei) und leckeres Essen von der Küche für Alle. 🍯

🗓️ 06.12.
🐿️ ab 14:00 Uhr Kletter-Skillshare
🐀 ab 16:30 Uhr Punch & KüfA
🗺️ beim Baumhaus am Voßbrook

Kommt gerne vorbei und bringt Freundis, Familie und Kompliz*innen mit. 🦝
Wir freuen uns natürlich wie immer mit euch über das MFG5-Gelände und die zukünftige Nutzung des Voßbrooks ins Gespräch zu kommen. 🦊💭

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16.11.25: Bastel-Workshop

Zukunftsvisionen visualisieren – Utopien gestalten

🕓 Sonntag, 16.11.2025
15:00 Gemeinsames Basteln
17:00 Feuertonne mit Essen

Voßbrook für alle! 🦊
Wir möchten mit euch gemeinsam überlegen: Wie könnte das MFG5-Gelände in Zukunft aussehen?

Wir wollen mit euch kreativ werden und gemeinsam malen, zeichnen und basteln. Ihr könnt am 16.11.2025 zwischen 15-17 Uhr eure Zukunftsvisionen und Utopien vom MFG5-Gelände auf Papier bringen. Dafür müsst ihr weder künstlerische Fähigkeiten noch Material mitbringen.

Egal ob ihr euch neue Wohnungen, Kitas, Bademöglichkeiten, Gemeinschaftsgärten, Solawi-Algenzucht oder etwas ganz anderes vorstellt. Am Ende müssen eure Bilder und Werke nicht vollständig sein, sondern sind viel mehr Momentaufnahmen, die in Zukunft weiter wachsen können.

Wir werden wieder Tee vorbereiten. Bringt aber gerne noch eigene Heißgetränke, Snacks und Kuchen mit, wenn ihr möchtet. ☕️🫖

Ab 17 Uhr werden wir dann den Tag entspannt mit Soja-Medaillons, Aioli und Stockbrot an der Feuertonne ausklingen lassen. 🔥

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9.11.25: Klettern und Singen

Klettern und Singen gegen Aufrüstung, Rechtsruck und Klimakrise!

Du wolltest schon immer einmal wissen, wie es ist, mit einem Klettergurt hoch in einen Baum zugelangen? Kommenden Sonntag hast du im Vossi die Gelegenheit dazu!
Ab 13:00 Uhr starten wir am Baumhaus mit den wichtigsten theoretischen Grundlagen, im weiteren Verlauf des Nachmittags wird es dann die Gelegenheit geben, das Ganze auch praktisch einmal auszuprobieren. Bringt dafür festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung mit! 🪢🌳

Ab 16:00 Uhr wird es außerdem Essen gegen Spende von der Küfa geben und wir wollen gemeinsam singen. Bringt dafür sehr gerne eigene Instrumente, Noten/Akkorde und Liedtexte mit! 🪗🪕🎶

Kommt vorbei und bringt Freundis und Familie mit – wir freuen uns auf euch! 🦊

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Bericht zur Kundgebung:Vossbrook für alle!

Bei bestem Sonntagswetter fanden sich am 2.11.25 mehr als 75 Menschen bei den besetzten Bäumen nahe der Förde auf dem MFG5-Gelände zusammen, um gemeinsam gegen den Verkauf an die Bundeswehr zu protestieren.

Zwei Menschen mit Fahne im Baumhaus

Die Kundgebung begann am frühen Nachmittag mit einem Redebeitrag, der von zwei der Besetzer*innen direkt aus dem Baumhaus gehalten wurde. Parallel dazu kletterten weitere Besetzis oben in den Bäumen, hängten Flaggen und Transpis auf oder spielten unten am Boden Musik über eine Box.

Außerdem gab es noch viele weitere spannende Redebeiträge vom Wagenplatz Schlagloch, dem wilden Wald Hamburg, dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum l, Netzwerk antirassistische Aktion Kiel, Perspektive Solidarität Kiel, der Antifajugend Kiel und einem Bewerber auf den jungen Rat in Kiel aus Holtenau. Sie alle betonten die Wichtigkeit des Geländes für die Allgemeinheit – für bezahlbare Wohnungen, für unabhängige und kreative (Wohn)kultur, als Freiraum für Jugendliche und als Ort, der auf vielfältige Art und Weise von so vielen genutzt wird: Zum Spazierengehen, Fahrradfahren, Baden, Windsurfen.

3 Menschen vorm Zaun mit Transparent "Wohnraum für Alle"

Auch die bundesweite gegenwärtige Entwicklung in Richtung Militarisierung und Aufrüstung wurde kritisiert. Statt noch mehr Raum für die Bundeswehr und für Kriegsindustrie, die es in Kiel ohnehin schon zuhauf gibt, statt Wehrpflicht und Sozialkahlschlag, brauchen wir Raum zum Leben, für gegenseitige Fürsorge und für ein solidarisches Miteinander.

Zwischen den Redebeiträgen konnten die Anwesenden leckeres Essen und warme Getränke von der Küfa aus dem Stadtteilladen Anni Wadle genießen und einen Blick auf den blauen Himmel über der Kieler Förde werfen. Auch einige Menschen aus der Nachbar*innenschaft beteiligten sich an der Kundgebung, an vorbeiziehende Passant*innen wurden fleißig Flyer verteilt und das Gespräch gesucht.

Dass so viele Leute zur Kundgebung gekommen sind, stimmt uns positiv: Der Kampf um das MFG5-Gelände nimmt an Fahrt auf! Neben dem Baumhaus gibt es schon länger so viele andere Menschen und Gruppen, die sich auf verschiedenen Wegen für den Erhalt des Geländes einsetzen. Bringt euch ein und seid weiter laut – gegen Militarisierung, für ein solidarisches Kiel für alle!

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2.11.25: Kundgebung

+ + + Kundgebung im Voßbrook + + +

Nach unserer ersten, spontanen Kundgebung gestern, planen wir eine weitere für den kommenden Sonntag (2. November). Kommt zahlreich und unterstützt uns und unser Anliegen, den Verkauf des Voßbrooks an die Bundeswehr zu verhindern. Stadt für alle, statt Rückbau für die Marine!

🕓 02.11.2025, 14:00 – 16:00 Uhr

🧭 Wo? Im Holtenauer Voßbrook, etwas südlich von Skatepark & Jugendtreff. Eine genaue Wegbeschreibung findet ihr in unseren Beiträgen.

📢 Es wird Redebeiträge von uns und weiteren Kieler Gruppen geben (Update dazu folgt)

🫖 Wir werden wieder Tee vorbereiten. Bringt gerne auch eigene Heißgetränke und vegane Kuchen mit, damit wir es uns bei dem Wetter zusammen gemütlich machen können .

Wir freuen uns auf euch! 🦊

+ + + UPDATE + + +

Vielen Dank für die zugesagten Redebeiträge! 💚

📣 Antifaschistische Jugend Kiel (AJK) (Insta @antifajugendkiel)
📣 Bündnis für bezahlbaren Wohnraum (Webseite)
📣 Netzwerk antirassistische Aktion Kiel (NARA) (Insta @nara.kiel)
📣 Perspektive Solidarität Kiel (PSK) (Webseite)
📣 Wagengruppe Schlagloch (Insta @wagengruppe_schlagloch)

Und natürlich werdet ihr auch einen Beitrag von uns hören 😊

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