Die Bombe ist geplatzt

Am Mittwoch verkündete der Oberbürgermeister der Stadt Kiel Ulf Kämpfer in einer sehr kurzfristig angekündigten Info-Veranstaltung in der Halle400, dass eine Absichtserklärung zwischen der Stadt Kiel und der Bundeswehr über die Zukunft des MFG-5 getroffen worden ist. Danach soll ein Großteil des Geländes wieder zurück an die Bundeswehr. Für die ursprünglich geplante städtebauliche Entwicklung bleibt kaum noch Platz übrig. Auch die viel genutzte Wegeverbindung wird durch den militärischen Sperrbereich geschluckt. Aber nicht nur das. Zusätzlich soll auch der bereits vorhanene Stützpunkt im Stadtteil Wik erweitert und dafür erhebliche Flächen an die Bundeswehr abgetreten werden. Darunter auch der Schleusenpark, in dem es derzeit eine öffentliche Aussichtsplattform auf die Kanal-Schleusen und die Förde gibt. 

Aber: Noch muss die Ratsversammlung zustimmen. Für uns bleibt es dabei – das MFG-5 Gelände bleibt zivil! Die Menschen die auf dem Gelände wohnen sollen bleiben dürfen! Der Jugendtreff und der Skatepark bleiben! Der Wagenplatz Schlagloch bleibt! Und auch wir bleiben! 🦊 Während der Staat weiter auf Aufrüstung und Militarisierung setzt, setzen wir auf eine solidarische Gemeinschaft von unten. Haltet die Augen offen für weitere Ankündigungen und bleibt aktiv für Frieden, Mitbestimmung und Freiräume. 🕊️

📅 In diesem Sinne hier einige anstehende Termine:

24.04.: Klimastreik von FFF Kiel

26.04.: „Bass statt Bundeswehr“ vom Schlagloch & Werwolf-Spieleabend beim Baumhaus

30.04.: Planungstreffen des Bündnis für bezahlbaren Wohnraum im Leuchtturmladen

02.05.: Mitmachworkshop „Kriegsschäden sichtbar machen“ auf dem MFG-5

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26.4.26: Werwolf-Spieleabend

Komm vorbei zum Werwolfabend bei der Baumbesetzung „Vossi“ auf dem MFG5-Gelände! (Südlich des Skateparks) Atmosphärisch zwischen Holzhütte, Förde und Bäume wollen wir im zusammen die Woche ausklingen lassen.

Nach einem langen Winter trauen sich die Dorfbewohner*innen endlich wieder aus ihren Häusern. Sie genießen die warmen Sonnentage. Doch im Wald warten neben Häschen und Füchsen auch schon die Werwölfe auf sie!

Die Regeln werden zu Beginn noch einmal erklärt. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. (Auch wenn Spenden zum Erhalt des Baumhauses immer gern gesehen sind!) Bringt auch gerne Snacks oder etwas (warmes) zu trinken mit!

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12.04.26: Freiraum für Freizeit

Der Frühling kommt – und die Entscheidung über das MfG5-Gelände sicher auch bald.

Nachdem Ulf Kämpfer, der nun schon seit Monaten ohne jegliche Einbeziehung anderer Akteur*innen wie etwa Anwohnenden oder lokalen betroffenen Initiativen und Gruppen oder gar der Kieler Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen mit der Bundeswehr verhandelt, ist über den Ausgang der ‚Verhandlungen auf Augenhöhe‘ wie Kämpfer es nennt noch nichts bekannt. In der Öffentlichkeit, vor allem vor Ort, wird der Verkauf schon lange als beschlossene Sache wahrgenommen – was die große Mehrheit der Leute, mit denen wir vor Ort täglich ins Gespräch kommen nicht in Ordnung findet!

Wir haben noch nicht aufgegeben: Selbst wenn Kämpfer in den nächsten Tagen seine allein getroffene Entscheidung verkünden wird – der Kampf um den Vossbrook als ein Ort für uns alle, für bezahlbaren Wohnraum und Freiraum für Freizeitgestaltung ist noch nicht beendet!

Also kommt am Sonntag, den 12.04.2026 in den Voßbrook und bringt gerne auch eure liebsten Freizeitgestaltungsutensilien mit – egal ob Skateboard, Yogamatte, Ballspiel, Stricksachen oder Seifenblasen – Platz ist genug vorhanden! Bei Regen finden wir Zuflucht in der Hütte – nehmt dafür gerne auch Brett- oder Kartenspiele, Instrumente oder sonstiges mit 🙂

Freiraum für Freizeit, statt Zäune zwischen Zivilist*innen!

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15.03.26: Bautag im Vossi

Bautag im Vossi!

Am Sonntag, den 15.03.26, wollen wir ab 14 Uhr gemeinsam weiter an unserer Besetzung bauen – und wir laden dich herzlich dazu ein, mitzumachen 🙂 Egal ob erfahrene*r Baumeister*in oder eine*r, wer noch nie einen Akkuschrauber in der Hand hatte: Alle können mitmachen!

Wir hoffen und bemühen uns darum, gerade Menschen einen Lernraum bieten zu können, die noch nicht so viel Erfahrung haben und denen (z.B. aufgrund von patriarchalen Strukturen) Erfolg in Handwerklichem abgesprochen wird.

Bringt zum Bauen gerne eigenes Werkzeug (Akkuschrauber, Sägen, Hämmer…) und Material (Schrauben, Bretter, Balken, Paletten, Holz jeglicher Art…) mit oder schreibt uns privat, wenn ihr etwas abzugeben habt, aber selber an dem Tag nicht kommen könnt/wollt :). Auch andere Spenden (veganes Dosenessen, vegane Kekse, Geld …) sind natürlich weiter herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf euch 😉

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1.3.26: Kletterskillshare

Klettern gegen Aufrüstung, Rechtsruck und Klimakrise!

Du wolltest schon immer einmal wissen, wie es ist, mit einem Klettergurt hoch in einen Baum zugelangen? Kommenden Sonntag hast du im Vossi die Gelegenheit dazu!
Ab 14:00 Uhr starten wir am Baumhaus mit den wichtigsten theoretischen Grundlagen, im weiteren Verlauf des Nachmittags wird es dann die Gelegenheit geben, das Ganze auch praktisch einmal auszuprobieren. Bringt dafür festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung mit! 🪢🌳
Als kleine Stärkung für zwischendurch wird es Kuchen geben 🍰

Kommt vorbei und bringt Freundis und Familie mit – wir freuen uns auf euch! 🦊

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27.2.26: Offenes Treffen

Das ist unser Ufer!

Liebe Menschen aus unserer Nachbarschaft,

vielleicht kennt uns oder unser Baumhaus bereits? Wir von „Voßbrook für Alle – MFG-5 bleibt zivil“ halten es seit Monaten besetzt, um den drohenden Verkauf des Geländes an die Bundeswehr zu verhindern.

Was wollen wir?

Unsere Aktion ist eine direkte Intervention. Ein Eingreifen in einen Prozess, der viel zu schnell und undemokratisch vorangetrieben wird – gegen den ausgesprochenen Willen vieler in Kiel lebender Menschen und ohne Rücksicht auf deren Bedürfnisse.

Im Gegensatz dazu wollen wir nicht alleine bestimmen. Vielmehr wollen wir einen Raum schaffen, den alle nutzen und gestalten können; und die Zeit gewinnen, die notwendig ist, um miteinander Pläne für die Zukunft des Geländes zu schmieden und umzusetzen.

Wir wehren uns dagegen, dass gerade hinter verschlossenen Türen über eine Entscheidung verhandelt wird, die Holtenau und Friedrichsort wirtschaftlich, sozial und politisch für Generationen prägen wird.

Wir wollen gemeinsam darüber reden, was eine gute Zukunft für uns alle sichert. Dabei geht es um mehr, als um bezahlbaren Wohnraum. Die völlige Abhängigkeit Kiels von Militär und Rüstungsindustrie hatte schon mehrfach katastrophale Folgen.

Was will die Stadt?

Während allein eine Milliarde in den Stützpunktausbau fließen sollen, wird im sozialen Bereich gekürzt. Darunter leiden genau die solidarischen Netzwerke, über die wir uns im Krisenfall durch gegenseitige Hilfe unterstützen werden. Auch über Möglichkeiten einer nachhaltigen Versorgungssicherheit und Zivilschutz wird von den Regierenden nicht gesprochen. Geschützt und vergrößert werden derzeit nur die Werte und Gewinne der Rüstungsindustrie.

Die Stadt hofft derzeit auf einen Kompromiss: die Teilung des Geländes. Doch bleibt bei 1600 Soldat*innen, 300 Fahrzeugen und 100 Booten wenig Platz für Zivilist*innen. Nicht-Kasernenpflichtige und nachgezogene Familien werden außerdem den Druck auf den Wohnungsmarkt zusätzlich erhöhen. Dass die Fuß- und Radwegverbindung zwischen Holtenau und Friedrichsort bestehen bleibt, wird inzwischen ausgeschlossen. Der Kieler Norden wird also wieder stark vom Rest der Stadt abgeschnitten sein.

Noch gehört das Gelände der Stadt. Wenn Kiel nicht verkauft, müsste die Bundeswehr einen langwierigen Enteignungsprozess führen, doch sie hat es eilig.

Eilig hat es scheinbar auch Ulf Kämpfer, der das Gelände eigentlich zu einem Stadtteil entwickeln sollte, und nun zum Ministerpräsidenten aufsteigen will.

Genau wie sein Nachfolger Samet Yilmaz, wollen alle gerade nur eines: gut dastehen und vor allem Ruhe.

Die wollen wir ihnen nicht lassen! Ihr könnt euch sicher sein: wir werden diesen Ort nicht freiwillig aufgeben. Die überwiegende Mehrheit der Menschen, mit denen wir ins Gespräch kommen, ist gegen den Verkauf. Lasst uns gemeinsam den Verhandlungsprozess erschweren und verzögern und die Zeit dazu nutzen, einen starken Konsens zu finden, den wir alle zusammen durchsetzen können.

Was könnt ihr tun?

Kommt am 27.02. um 18:00 Uhr zu unserem Offenen Treffen beim Baumhaus auf dem MFG-5 Gelände. Dort wollen wir gemeinsam darüber reden, wie ihr euch einbringen könnt und was eure eigenen Ideen für die Gestaltung des Voßbrooks sind. 

Wie wäre es beispielsweise mit einem offenen Café, einem Gemeinschaftsgarten, Spielplatz, Freilufttheater, barrierearmen Komposttoiletten, offenen Werkstätten, eine Bibliothek der Dinge oder was euch sonst so einfällt. Auch Ideen für Veranstaltungen sind willkommen!

Seht die Besetzung gerne als das Beteiligungsverfahren, das eure Ideen tatsächlich umsetzt – mit euch. Wie ihr seht, haben wir es – im Gegensatz zur Stadt – bereits geschafft, hier etwas aufzubauen. Lasst uns gemeinam noch mehr verwirklichen und die derzeitige Zwischennutzung zu einer freien Dauernutzung verlängern!

Wenn wir uns zusammenschließen, werden wir es schaffen, dass das ehemalige MFG-5 Gelände zivil bleibt und der Voßbrook endlich wieder für alle da ist!

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Solidaritätsaktion für Rojava zum NATO-Manöver

Heute Vormittag paradierte die NATO durch die Kieler Förde. Mit dabei: etwa 1.500 türkische Soldat*innen auf den Fregatten „Istanbul”, „Oruçreis”, dem Versorger „Derya” und dem Drohnenträger und amphibischen Angriffsschiff „Anadolu”. Während sie sich durch den Nebel schoben, begrüßten wir sie gut sichtbar mit einer unmissverständlichen Botschaft: „Defend Rojava, for kurdish Autonomy!“

Wir wehren uns dagegen, dass dem türkischen Militär hier in Kiel durch die NATO eine gigantische Werbefläche geboten wird. Denn neben den Kriegsspielen des Manövers, geht es hier auch darum, Drohnen, wie sie auf der „Anadolu” stationiert sind, zu verkaufen; Drohnen, die fast baugleich in Syrien gegen Kurd*innen eingesetzt werden.

Erdoğan unterstützt maßgeblich die syrische Regierung unter Ahmed Al-Sharaa und ihre Truppen, die seit Wochen Rojava massiv angreift. Al-Sharaa, der früher für al-Qaida kämpfte, will seinen Machtanspruch gegenüber den kurdischen, aktuell autonom agierenden Gebieten durchsetzen. Seit er Ende 2024 die Herrschaft in Damaskus übernommen hat,  führt sein Regime immer wieder brutale Angriffe und Massaker gegen religiöse und ethnische Minderheiten, wie etwa den Drusen oder Alawiten, durch.

Als Teil des NATO-Manövers „Steadfast Dart 2026” werden die Schiffe am 14. Februar wieder auslaufen. Zusammen mit der spanischen „Castilla”, wird die „Anadolu” Truppen von See aus bei Putlos anlanden. Von solchen Fähigkeiten träumt die deutsche Marine seit Jahren. Immer wieder war der Bau ähnlicher Landungsschiffe im Gespräch.

Zunächst wird die deutsche Marineinfanterie jedoch aufgerüstet und auf den „maritimen Jagdkampf” neu ausgerichtet. Ganz und gar nicht neu ist dabei der Name, der für die Einheit gewählt wurde: Seebataillon. Unter diesem Namen waren Angehörige der Kaiserlichen Marine u.a. an der äußerst brutalen Niederschlagung des sogenannten „Boxeraufstands” und am Genozid an den Herero und Nama maßgeblich beteiligt. Als Teil der Kolonialtruppen war das Seebataillon eine wesentliche Stütze des deutschen Imperialismus.

Aktuell sind eine Vergrößerung der Truppe von derzeit etwa 1.500 auf 2.000 Soldat*innen und bis zu 100 neue Kampfboote geplant – und die brauchen Platz. Diesen sollen sie auf dem ehemaligen MFG-5 Gelände finden, weshalb die Bundeswehr die Stadt Kiel bedrängt, es zu verkaufen. Die Verhandlungen laufen noch, doch zeichnet sich ab, dass die Ratsversammlung dem Verkauf zu den Bedingungen der Bundeswehr zustimmen wird. Es zeigt sich mal wieder, wer in Kiel die Politik bestimmt: Marine und Rüstungsindustrie.

Kiel muss sich endlich seinem kolonialen und imperialen Erbe stellen. Krieg und Kolonialismus begannen und beginnen hier. Dekoloniale Kämpfe von hier aus zu unterstützen, darf sich nicht darin erschöpfen, sich der Geschichte von Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung nur bewusst zu sein. Wir müssen dafür sorgen, dass forbestehende ungleiche Machtverhältnisse zerschlagen werden. Dazu gehört auch, die zunehmende Militarisierung von Kiel aufzuhalten und abzubauen. Lasst uns deshalb den Voßbrook nicht der Bundeswehr überlassen, sondern als Ort für alle erhalten. Wir sagen: Freiräume statt Kasernen! Marine aus der Förde drängen!

Dieses Ziel verbindet uns solidarisch mit der kurdischen Bewegung in Rojava. Sie steht für Selbstbestimmung, Demokratie, Gleichberechtigung von Frauen und ethnische und religiöse Vielfalt – aber auch für Widerstand, gegen den Terror des sogenannten ‚islamischen Staates‘ und den der derzeitigen syrischen Regierung.

Widerstand heißt Leben! Berxwedan Jîyan e! 

Eurem Grau setzen wir die Farben Rojavas entgegen! 

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14.2.: Wir lieben den Voßbrook!

Du auch? Dann erzähl‘ uns doch mal warum das so ist!

Zum Valentinstag wollen wir gerne alles sammeln, was den Voßbrook derzeit so liebenswert macht. Wir haben Zettel und anderes Bastelmaterial vorbereitet, um eure Gedanken festzuhalten, die dann alle zusammen in unserer Hütte aufgehängt werden.
Wenn ihr möchtet können, wir eure Liebesgrüße an den Voßbrook auch auf Video aufnehmen.

Dazu wird es ein paar schokoladige Leckereien geben. 🍫

Also komm am 14.2. gerne ab 14 Uhr zu unserer Besetzung auf dem ehemaligen MFG-5 Gelände und bring alle deine liebsten Menschen mit. 🥰

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Gemeinsame Geschichten

Gestern trafen wir uns zu einer offenen Lesebühne, bei der alle Menschen etwas vorlesen oder auch nur zuhören konnten. Dabei malten wir auch ein paar süße Bilder von Füchsen und frechen Hasen aus. Tee und Snacks, wie herrlich saftige selbstgemachte Zimtschnecken, sorgten für extra viel Gemütlichkeit.

Als erstes wurde ein kleines Märchen auf Platt vorgelesen. Spontan sang ein Mensch dann noch ein plattdeutsches Lied über einen listigen Fuchs.

Es folgten die Gedichte „Der Glockenturm“ und – dem Sozialdemokraten Ulf Kämpfer gewidmet – „Der Revoluzzer“ von Erich Mühsam. Der Lyrik Mühsams gelingt es, mit wenigen Worten viel mehr auszudrücken und dabei noch humor- und gefühlvoll zu sein.

Die utopische Kurzgeschichte „The Ones who walk away from Omelas“ von Ursula K. Le Guin sorgte für angeregte Gespräche über ethische Aspekte von Aktivismus, politischen Kämpfen und über die Rolle von Gemeinschaft darin. Besonders beschäftigte uns die Bedeutung von Verantwortung und Verlässlichkeit in Gemeinschaften; und die Frage, welche Abhängigkeiten in unserer Gesellschaft bestehen, inwiefern sie uns einschränken, ob und wie sie zu überwinden sind oder ob wir sie sogar brauchen.

In einem Ausschnitt aus Kurt Tucholskys „Deutschland, Deutschland über alles“ ging es um eine tiefe Verbundenheit zu Orten und Land, die ganz ohne Nationalismus und Patriotismus auskommt.

Zum Schluss lauschten wir der satirischen Fabel „Der Bär als Statthalter“. Sie handelt von drei Bären, die als Kolonialbeamten in Sibirien walten. Das Verhalten der Tiere wirft dabei Fragen über die Willkür und den Sinn und Unsinn von Herrschaft auf.

Wir hatten einen wunderbaren gemeinsamen Abend, der am Ende doch viel zu schnell vorbei ging.
Wir danken auch vielmals den netten Menschen, deren (beheizte 😉) Räumlichkeiten wir freundlicherweise nutzen durften!

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6.2.26: Offene Lesebühne

Diese Woche möchten wir gerne gemeinsam mit euch kreativ-nachdenklich ins Wochenende starten. Wir öffnen die Lesebühne für alle, die etwas vorlesen, zuhören und darüber reden wollen. Egal ob utopische Kurzgeschichte, euer Lieblingsgedicht, ein obskures Märchen oder ein politischer Essay, der euer Denken verändert hat – alles ist willkommen, solange der Vortrag nicht zu lange dauert.

Wann? Freitag 06.02. ab 17 Uhr
Wo? Treffpunkt ist die Besetzung, wir gehen dann gemeinsam an einen wärmeren Ort

Zum gemütlichen Beisammensein bringen wir auch wieder Tee und ein paar Snacks mit. Ihr könnt natürlich auch gerne etwas dazu beisteuern. ☕🧁

Bringt gerne eigene Gedichte, Fabeln, Märchen, Kurzgeschichten oder andere passende Texte mit. Ihr dürft euch aber natürlich auch etwas aus den von uns mitgebrachten Texten aussuchen und vorlesen.📚
Für Menschen, denen nur zuhören zu langweilig ist, gibt es auch Bilder zum ausmalen. 🎨

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