Von Jagel geht Krieg aus, Mahnwache am 17.12.

jagelAm Tornado- und Drohnen-Standort Jagel, finden regelmäßig antimilitaristische Kundgebungen und Mahnwachen statt. Die nächste, zu der die DFG-VK einlädt, ist am Sonnabend, den 17.12.2016, 11.57 Uhr wieder um „Drei vor Zwölf“ an der Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

Wir dokumentieren hier den dazugehörigen Aufruf/ Hintergrundtext

Soldatinnen und Soldaten aus Jagel sind im Krieg

– in Afghanistan, im Irak, in Syrien und jetzt auch in Mali. Seit dem 1.November 2016 steuern Soldaten*innen vom Fliegerhorst Jagel bei Schleswig eine Drohne vom Typ Heron 1 über Mali, zwei weitere sollen folgen. Heeresaufklärer aus Eutin sind bereits in dem westafrikanischen Staat mit der dreieinhalbfachen Fläche der BRD. Pioniere aus Husum hatten Anfang des Jahres 2016 bereits das Feldlager in Gao am Rande des umkämpften Nordens von Mali aufgebaut.
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Proteste zum Tag der Bundeswehr am 11.6. in Hohn angekündigt

sargBereits im letzten Jahr protestierten Antimilitarist(inn)en gegen den sogenannten „Tag der Bundeswehr“  In Flensburg lud der Tod zum Blutbad ein, während Kriegsgegner die Gorch Fock enterten. In Eckernförde lud der Tod zum Probeliegen im Sarg ein. Auch in diesem Jahr ist wieder eine Mahnwache mit Protestaktionen geplant. Der einzige „Tag der Bundeswehr“ in Schleswig-Holstein findet am 11. Juni 2016 in Hohn statt. Weitere Infos unter http://bundeswehrabschaffen.de/cms/aktuell/aktuell160521.htm

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Panzerbesetzung in Flensburg

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Die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft FFG sowie Rheinmetall Defence (MAN military vehicles) haben eine Niederlassung in der Flensburger Innenstadt direkt an der Förde. Dort werden regelmäßig Panzer der Bundeswehr repariert. Wir finden: Verschrotten statt reparieren!

Daher haben wir einem vor dem Werkstor auf einem LKW stehenden Panzer einen Besuch abgestattet und ihn kurzerhand besetzt. Mit Transparenten, Luftschlangen und Konfetti verdeutlichten wir unsere antimilitaristischen Abrüstungsforderungen. Nach etwa einer Viertelstunde tauchte die Polizei auf und wir verlegten unsere Demo vor den Panzer auf den Fußweg.

Deutschland muss sterben, damit wir leben können! Weiterlesen

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Themenseite zum war starts here Camp

Seit heute haben wir auf dieser Homepage eine Themenseite zum diesjährigen war-starts-here Camp eingerichtet. Ihr findet sie hier

Die Homepage des Camps ist diese

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Fl: Impressionen vom „Tag der Bundeswehr“

Antimilitarist_innen demonstrieren vor der Marineschule in Flensburg gegen Krieg

Antimilitarist_innen demonstrieren vor der Marineschule in Flensburg gegen Krieg

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Gorch Fock geentert – Tag der Bundeswehr gestört

DSCF1688Flensburg/Mürwik, 13. Juni 2015. Am Samstag haben vier antimilitaristische Aktivist*innen die Takelage der Gorch Fock erklettert. In ca. 20 m Höhe entfalteten sie aus Protest gegen den Tag der Bundeswehr ein Transparent mit der Aufschrift „WAR STARTS HERE“. Die Aktivist*innen waren während eines Open Ships unbemerkt auf das Schiff gelangt.
Ziel der Aktion sei es, den Tag der Bundeswehr zu stören. „Die Bundeswehr präsentiert sich hier als moderater Arbeitgeber. Dabei wird vollkommen verschwiegen, dass die Soldat*innen eigentlich zum Töten ausgebildet und eingesetzt werden“, so Clara Schirner, eine der Kletteraktivist*innen. Weiterlesen

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Antimilitarist droht Erzwingungshaft

Das Amtsgericht Strausberg hat zweitägige Erzwingungshaft gegen einen Antimilitaristen angeordnet, nachdem es ihn in einem sogar für Justizalltag gewöhnte Menschen herausragend absurden Verfahren zu einem Bußgeld verurteilt hatte. Vorgeworfen wurde ihm das unbefugte Betreten des Truppenübungplatzes Heer Altmark, kurz GÜZ 2012. Der Betroffene brachte in der Verhandlung 2013 unter anderem ein, dass an der Straße die er angeblich befahren haben soll keine Schilder standen, die das Befahren verbieten würden. Den zuständigen Richter interessierte das nicht. Spannend daran: Eine für zwei identisch gelagerte Verfahren am selben Gericht zuständige Richterin sah sich diese Verhandlung als Zuschauerin an. Sie entschied sich daraufhin, umgehend Nachermittlungen von der zuständigen Behörde einzuholen und stellte die Verfahren schließlich ein (und deutete sogar an, dass sie freigesprochen hätte, wenn die Betroffenen statt der Einstellung zuzustimmen auf einem Prozess bestanden hätten). All dies hilft dem Betroffenen aus dem ersten Verfahren jedoch herzlich wenig: Er wurde verurteilt. Sein Antrag auf Zulassung der Rechtsbeschwerde wurde vom Brandenburgischen Oberlandesgericht abgelehnt, weil das Amtsgericht zwar zweifellos rechtliche Fehler gemacht hätte, das Bußgeld von 60 Euro jedoch zu niedrig sei, als dass sich eine weitere Instanz damit in der Sache befassen wolle. Angesichts dessen erscheint es umso absurder, dass die geforderten 60 Euro nun tatsächlich per Erzwingungshaft eingefordert werden. Das Amtsgericht Strausberg macht sich damit zum Erfüllungsgehilfen der Bundeswehr, die immer wieder Bußgelder gegen Antimilitarist_innen verhängt. Einmal mehr wird sichtbar, wessen Interessen die Gerichte schützen und welche Aktivitäten ihnen ein Dorn im Auge sind.

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[FL] Verspätete Weihnachtsüberraschung für Kriegsverherrlichung

„Tausende Starben für die Nation, wann stirbt die Nation für uns?“

So lautet die Neubeschriftung des Kriegsdenkmals in der Friesischen Strasse in Flensburg.

Vorher stand dort:

Wachse o Freiheit der deutschen Eichen
wachse empor über ihre Leichen
freudig geopfert dem Vaterland

Für alle die es nicht glauben können: Ja, dort stand ernsthaft „freudig geopfert dem Vaterland“. Die Notwendigkeit der antimilitaristischen Umgestalltung liegt auf der Hand.

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Fl: Prozess gegen Antimilitaristen eingestellt

Der Prozess gegen zwei Antimilitaristen, die bei den Flensburger Nautics gegen Militarismus demonstrierten, wurde einen Tag vor dem angesetzten Prozesstermin eingestellt.

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Kiel: Prozess gegen Antimilitaristen im Gefahrengebiet

2011 hat der Bundestag die Aussetzung der Wehrpflicht beschlossen, sodass niemand mehr ohne seine Zustimmung zur Bundeswehr einberufen werden kann. Ein geringfügiger Erfolg für die Friedensbewegung, die in all den Jahrzehnten junge Menschen bei der Kriegsdienstverweigerung beraten hatte. Doch die Bundeswehr hat einen hohen Bedarf an NachwuchssoldatInnen, immerhin ist sie beispielsweise in Afghanistan, an der türkisch-syrischen Grenze und vor der somalischen Küste stationiert. Alles Einsätze, die der Sicherung deutscher Profitinteressen – sprich: Rohstoff- und Absatzmärkte – dienen. Deutschland führt Krieg – um Ressourcen wie Öl oder Uran, um freien Zugang zu Märkten und allgemein zur Durchsetzung „deutscher Interessen“ mit Waffengewalt. Es sind nicht unsere Interessen, für die die Uniformierten eintreten, es sind die Interessen der Mächtigen, die Interessen von Wirtschaft und Politik. Weiterlesen

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